Alle Rechner

Wie viel bringt die Vermietung von Foto- und Videoequipment?

Equipment ist teuer: Mieten ist für Kreative und Filmemacher selbstverständlich.

Ihre Annahmen

Erweiterte Annahmen

Geschätztes Ergebnis

3.414 €

Nettogewinn pro Jahr

Das sind im Schnitt 285 € pro Monat

Umsatz
4.200 €

35 Buchungen pro Jahr

Jährliche Kosten
Wartung & Reparaturen
250 €
Versicherung, Lagerung & Sonstiges
500 €
Louez.io-Software
36 €

0 €/Monat — nur pro bestätigter Buchung abgerechnet

Nettomarge
81 %
Equipment amortisiert in
18 Monaten
Meinen Shop kostenlos erstellen

Ohne Kreditkarte · Ohne Abo · 0 % Provision

Schätzung vor Steuern und Abgaben, basierend auf Ihren Annahmen. Dies ist kein Einkommensversprechen — passen Sie jeden Wert an Ihre Situation an.

Wie wird diese Schätzung berechnet?

  • Umsatz = Flottengröße × Tagespreis × vermietete Tage pro Jahr.
  • Kosten = Wartung (% des Flottenwerts) + Versicherung und Lagerung + Buchungssoftware.
  • Die Louez.io-Kosten basieren auf dem echten Tarif: degressiv pro Buchung, 0 € in Monaten ohne Vermietung.
  • Amortisation = Anzahl der Monate an Nettogewinn, um den Kauf des Equipments zu refinanzieren.

Bereit für Ihre ersten Buchungen?

Erstellen Sie Ihren Vermiet-Shop in 10 Minuten. 0 €/Monat, die ersten 15 Buchungen geschenkt — Sie zahlen nur, wenn Sie verdienen.

Meinen Shop kostenlos erstellen

Ohne Kreditkarte · Ohne Abo · 0 % Provision

Wie viel Umsatz lässt sich mit der Vermietung von Foto- und Videoequipment erzielen?

Für ein stimmiges Set im Wert von €5,000 mit spiegelloser Kamera und mehreren Objektiven sind €60 pro Tag in Frankreich eine vorsichtige Annahme. Bei 70 Vermiettagen pro Jahr ergibt das rund €4,200 Umsatz. Das ist noch kein Gewinn: Wartung, Versicherung, Zahlungsgebühren, Sozialabgaben, Steuern und der eigene Zeitaufwand müssen davon abgezogen werden. Eine gute Auslastung ist wichtiger als ein hoher Preis in einem fast leeren Kalender.

Die Nachfrage kommt von Content Creators, selbstständigen Videografen, Hochzeitsfotografen, kleinen Produktionsteams und Unternehmen mit gelegentlichen Drehs. Die Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich: ein Ersatzgehäuse für eine Hochzeit, ein lichtstarkes Objektiv für ein Wochenende, ein komplettes Videoset oder Ausrüstung zum Testen vor dem Kauf. Spezialausrüstung erzielt oft einen höheren Tagespreis, wird aber seltener vermietet. Vergleichen Sie daher nur gleichwertige Angebote: Ein Gehäuse allein, Objektive, Akkus, Speicherkarten, Cage, Ton, Licht und Stativtechnik haben nicht denselben Wert.

Welche Kosten und Risiken sollten Sie vom Mietumsatz abziehen?

Das Szenario des Rechners setzt 5 % des Gerätewerts für die jährliche Wartung an, bei einem Bestand von €5,000 also etwa €250, sowie knapp €500 fixe Kosten, vor allem für die Versicherung. Rechnen Sie außerdem mit Reinigung, Verbrauchsmaterial, Kleinteilen, Transport, sicherer Lagerung und schrittweisem Ersatz. Der technische Wertverlust ist schnell: Ein Kameragehäuse kann einwandfrei funktionieren und nach dem Erscheinen der nächsten Generation trotzdem weniger gefragt sein. Legen Sie eine Reserve für Ausfallzeiten oder nicht versicherte Reparaturen an.

Eine spezielle Versicherung gegen Unfallschäden und Diebstahl ist in der Praxis unverzichtbar. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass professionelles Equipment abgedeckt ist, das einem zahlenden Kunden überlassen, transportiert und außerhalb Ihrer Räume genutzt wird; eine übliche Betriebspolice kann Vermietung ausschließen. Ergänzen Sie einen passenden Haftpflichtschutz. Bei einem wertvollen Set sind eine hohe Kaution oder eine Kartenautorisierung sinnvoll, die vor der Zahlung klar angekündigt wird, ohne sie mit einer Versicherung zu verwechseln. Vertrag, Inventar mit Seriennummern und gemeinsam geprüfte Fotos erleichtern die Schadensabwicklung, heben aber weder Selbstbehalt noch Ausschlüsse auf.

Wie wird ein Foto- und Videobestand wirklich rentabel?

Starten Sie mit einem vielseitigen, lokal gefragten Set und kaufen Sie später anhand dokumentierter Absagen statt nach persönlichem Geschmack. Vereinheitlichen Sie Akkus, Ladegeräte, Karten und Objektivanschlüsse, damit nichts fehlt. Prüfen Sie nach jeder Rückgabe Sensor, Autofokus, Stabilisierung, Anschlüsse und Auslösungszahl; kontrollieren Sie jedes Objektiv bei Streiflicht auf Kratzer, Stoßspuren, Staub oder mechanisches Spiel. Planen Sie zwischen zwei Vermietungen genug Zeit ein, um zu reinigen, eine Aufnahme zu testen und Speichermedien erst zu formatieren, wenn der Kunde seine Dateien gesichert hat.

Neben einem professionellen Katalog wie Pixloc oder einem P2P-Marktplatz wie Wedio kann ein lokaler unabhängiger Anbieter mit persönlicher Übergabe, einem Test vor der Abholung und drehbezogener Beratung punkten. Bieten Sie verständliche Sets nach Einsatzzweck, Mehrtagespreise und klar bepreiste Extras an. Online-Buchungen verhindern doppelte Zusagen und das erneute Übertragen von Telefonnotizen in Tabellen; Louez.io kann Verfügbarkeit, Verträge, Zahlungen und Kautionen bündeln. Verfolgen Sie am Ende die Marge pro Artikel, nicht nur den Gesamtumsatz.

FAQ

Welches Budget braucht man für den Einstieg in die Vermietung von Foto- und Videoequipment?
Mit rund €5,000 lässt sich ein solides erstes Set aus Kameragehäuse, Objektiven, Akkus, Speicherkarten und Schutzausrüstung zusammenstellen. Rechnen Sie zusätzlich Versicherung, sichere Lagerung, Reinigung und eine Reparaturrücklage ein: Wer alles in die Kamera investiert, macht das Geschäft anfällig. Bevorzugen Sie gefragte, reparierbare Modelle innerhalb eines Systems. Mit einem vielseitigen Set können Sie die lokale Nachfrage testen, bevor Sie eine Kinokamera, ein Teleobjektiv oder mehrere schwer auszulastende Anschlüsse kaufen.
Braucht man eine Versicherung, um Foto- und Videoequipment zu vermieten?
Ja, in der Praxis ist sie unverzichtbar, auch wenn nicht für jedes nicht regulierte Vermietungsgewerbe automatisch eine bestimmte Police vorgeschrieben ist. Prüfen Sie schriftlich den Schutz bei Unfallschäden, Diebstahl, Transport, Lagerung und vor allem bei Equipment, das gegen Bezahlung einem Kunden überlassen wird. Ergänzen Sie eine Haftpflichtversicherung für Schäden an Dritten. Prüfen Sie Selbstbehalte, Regelungen zu Verschleiß und Ausschlüsse, insbesondere bei unbeaufsichtigten Fahrzeugen, Feuchtigkeit oder Nutzung im Ausland. Eine hohe Kaution begrenzt einige Risiken, ersetzt aber nie einen passenden Versicherungsschutz.
Welche Rechtsform eignet sich für die Vermietung von Fotoequipment?
Wählen Sie eine Rechtsform, die zu Ihrem Land, dem erwarteten Umsatz und Ihrer Kostenstruktur passt. In Frankreich eignet sich die Micro-entreprise oft für Personen, die eine Warenvermietung allein testen möchten; sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, gilt sie in der Regel als gewerbliche Tätigkeit mit Besteuerung nach dem Micro-BIC-System. Formalitäten und Buchhaltung sind einfacher, doch Anschaffungen, Reparaturen und Versicherungen werden nicht in tatsächlicher Höhe abgezogen. Wenn der Bestand wächst, Sie Mehrwertsteuer abziehen oder die Kosten erheblich werden, vergleichen Sie die tatsächliche Besteuerung oder eine Gesellschaftsform. Lassen Sie Ihre Einordnung und Situation vom französischen Unternehmensregisterdienst oder einem Steuerberater bestätigen.
Ist die Vermietung von Foto- und Videoequipment 2026 rentabel?
Sie kann rentabel sein, wenn der Bestand regelmäßig vermietet wird und den gesuchten Anwendungen entspricht. Nach den Annahmen des Rechners ergeben 70 Tage zu €60 rund €4,200 Jahresumsatz. Nach €250 Wartung und €500 Fixkosten bleiben etwa €3,450 vor Arbeitszeit, Zahlungsgebühren, Transport, Sozialabgaben, Steuern, Ausfällen und Ersatzbeschaffungen. Entscheidend sind daher Auslastung, die Kontrolle von Schadensfällen und der Verzicht auf wenig gefragte Anschaffungen.
Welche Kaution sollte man für die Vermietung von Fotoequipment verlangen?
Es gibt keinen allgemeingültigen Betrag. Die Kaution sollte zum Wiederbeschaffungswert, Ihrem Selbstbehalt und den Anforderungen des Versicherers passen und fällt bei einem wertvollen Set deshalb oft hoch aus. Zeigen Sie sie vor der Buchung an und erklären Sie, wie die Kartenautorisierung funktioniert, wie lange sie gilt und wann sie freigegeben wird. Prüfen Sie Identität, Vertrag, Inventar und den gemeinsam festgehaltenen Zustand. Speichern Sie Kartendaten niemals selbst, sondern nutzen Sie einen dafür vorgesehenen Zahlungsdienstleister.